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APV-Exkursion
am 20. August 2005
Unsere
Monatsexkursion führte diesmal an den Üdersdorfer Stausee, genauer: in die ihn
umgebenden Wälder.
Die
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Am
Üdersdorfer Stausee

Folgende
24 Exemplare der gefundenen 75 Arten schienen uns eine Illustration wert:
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Bild
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Name
Deutsch
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Name
Lateinisch
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Bemerkungen
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1
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Schwärzender
Saftling
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Hygrocybe
conica
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Diese
Riesenexemplare fanden wir nicht auf der Exkursion, sondern H. Ebert hatte sie
mitgebracht, weil fast 30 Exemplare in seinem Vorgarten auf nährstoffarmem
Rasen fruktifizierten. |
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2
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Klebriger
Hörnling
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Calocera
viscosa
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Die
einzige Gallertpilzart, die wir bei dieser Exkursion fanden. Ein häufiger
Pilz, der immer wieder als „Ziegenbärtchen“ auch gegessen wird. Aber
er gehört nicht zu den Ziegenbärten (die auch Korallen genannt werden),
und er ist völlig geschmacklos und auch total unverdaulich. |
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3
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Eichenwirrling
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Daedalea
quercina
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Ein
Saprophyt, der alte Eichenstümpfe dem „Erdboden gleichmacht“. Wenn er
auf vermoosten Stümpfen in Fichtenforsten fruktifiziert, dann wissen wir,
dass vor einiger Zeit dort noch Laubwald gestockt hat. |
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4
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Hundsrute
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Mutinus
caninus
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Dieses
Einzelexemplar konnten wir heute auf abgestorbenem Holz finden. Ideale
Bedingungen für diese Art bieten nach unserer Erfahrung Sägemehlablagerungen
in Wäldern.
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5
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Hirschbrauner
Dachpilz
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Pluteus
cervinus
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Ein
Speisepilz, der auf Holz wächst. Es gibt eine Art mit grauer Hutoberfläche,
die giftig ist. |
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6
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Gesäter
Tintling
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Coprinus
disseminatus
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Wächst
büschelig auf Holz wie gesät (Name). Kein Speisepilz. |
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7
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Gesäter
Tintling
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Coprinus
disseminatus
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Detailaufnahme |
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8
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Rotbrauner
Flämmling
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Gymnopilus
satur (picreus)
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Seltene
Art, die wie alle Flämmlinge bitter schmeckt und daher ungenießbar ist.
Erstfund für die Vulkaneifel. |
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Bild
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Name
Deutsch
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Name
Lateinisch
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Bemerkungen
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9
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Flacher
Lackporling
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Ganoderma
lipsiense
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Auch
eine Totholz-abbauende Art, die Fichtenstümpfe entsorgt, indem sie sie
zersetzt und zu Humus umwandelt. Typisch ist die Braunverfärbung der weißen
Fruchtschicht bei Berührung – man kann mit einem Zweigstück auf der
Fruchtschicht schreiben-. |
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10
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Frauentäubling
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Russula
cyanoxantha
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Ein
beliebter, weil wohlschmeckender Speisepilz, von dem aber hier auch schon
die Schnecken genascht haben. |
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11
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Stockschwämmchen
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Pholiota
mutabilis
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Ein
sehr beliebter, wohlschmeckender und auch häufiger Speisepilz, aber wer
ihn essen möchte, der sollte die Unterschiede zu dem lebensgefährlich
giftigen Doppelgänger, dem Gifthäubling, genau kennen. Fatalerweise
haben wir beide Arten schon gemeinsam fruktifizierend auf einem Substrat
gefunden. Es ist daher Vorsicht und genaueste Kenntnis geboten. |
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12
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Blasser
Laubwald-Pfifferling
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Cantharellus
pallidus
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Pfifferling
ist nicht gleich Pfifferling, es gibt mehrere Arten, die aber alle als
Speisepilze begehrt sind. Die blasse Laubwald-Art ist nicht von allen
Autoren als eigene Art anerkannt, was jedoch den Kulinariern völlig egal
ist: schmecken tun sie alle.
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13
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Amethyst-Pfifferling
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Cantharellus
amethystheus
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Auch
hier gilt die Umstrittenheit
einer eigenen Art. Wir stellen jedoch eine gewisse Konstanz in der Färbung
fest, so dass wir glauben, dass – genau wie bei C. pallidus – ein
Artrang berechtigt ist. |
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14
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Gold-Pfifferling
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Cantharellus
friesii
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Eine
Art, die sich durch schmächtigen Wuchs und lebhafte Färbung mindestens
makroskopisch von den übrigen Pfifferlingen unterscheidet. Auch wenn wir
in diesem Gebiet ortshäufige Vorkommen verzeichnen ist der
Goldpfifferling allgemein als selten und nicht alle Jahre fruktifizierend
zu bezeichnen. Von einer Entnahme zu Speisezwecken ist aus Naturschutzgründen
zu verzichten. |
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15
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Buchenschleimrübling
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Oudemansiella
mucida
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Als
selten geltender – Buchenholz-bewohnender – Blätterpilz, der in der
Eifel jedoch weit verbreitet ist. Dass diese Art in manchen (Fress-) Pilzbüchern
als essbar bezeichnet wird, ist schon erstaunlich, denn die Fruchtkörper
bestehen aus einer Schleimschicht, einer dünnen Huthaut, Lamellen und
einem faserigen Stiel. Für uns ist dieser Pilz „nur“ schön, aber
nicht essbar. |
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16
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Eichenmilchling
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Lactarius
quietus
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Ein
Milchling mit weißer Milch, von denen bekanntermaßen die meisten scharf
schmecken und somit ungenießbar sind. Der widerlich-muffige Geruch (der
angeblich wie Blattwanzen riechen soll) verbietet die Art als Speisepilz. |
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Bild
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Name
Deutsch
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Name
Lateinisch
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Bemerkungen
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17
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Schwefel-Ritterling
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Tricholoma
sulphureum
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Es
gibt mehrere mehr oder weniger gelbe Ritterlinge, die von Laien nur schwer
unterschieden werden. Hier ist der Geruch eine wertvolle Hilfe: die hier
abgebildete Art, aber auch T. bufonium (mit mehr braunem Hut) riechen
deutlich und widerlich nach Gas und sind giftig. Der bisher als Speisepilz
gegoltene (neuerdings als gefährlich giftig bekannte) Grünling riecht
nach Mehl. Davon abgesehen, dass der Grünling aufgrund der
Artenschutzverordnung gar nicht mehr gesammelt werden durfte, sind die von
ihm verursachten Todesfälle nach vorheriger Muskelquerschnittslähmung
absolut ernst zu nehmen. Der Grünling ist kein Speisepilz mehr. |
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18
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Schwarzflockiger
(dunkelschneidiger) Helmling
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Mycena
pelianthina
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Eine
Art aus der Mycena-pura-Gruppe, also einer der Rettich-Helmlinge, die alle
als giftig gelten. Typisch sind die fast-blauen Lamellen mit den dunklen
Schneiden, die wir unter ... |
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19
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Schwarzflockiger
(dunkelschneidiger) Helmling
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Mycena
pelianthina
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...
als Detail der M. pelianthina abbilden. |
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20
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Gelbflockiger
Schirmling
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Lepiota
ventriosospora
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Gilt
wie alle kleinen Schirmlinge als giftig. Verwechslungsmöglichkeit mit ähnlichen
Arten!
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21
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Rotfußröhrling,
Goldschimmel (unreif)
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Xerocomus
chrysenteron, Hypomyces chrysospermus
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Jeder
kennt natürlich den häufigen Rotfußröhrling, der von Anfängern auch
gerne gesammelt wird. Leider wird sehr oft ein Schimmelbefall vernachlässigt.
Auf diesem Foto haben wir einen „gesunden“ Fruchtkörper zwischen eine
Gruppe von infizierten gestellt. Der Schimmelpilz hat die infizierten
schon total durchwuchert, ist aber noch nicht reif. Bei der Ausreifung des
Schimmelpilzes zerfallen die Fruchtkörper des Röhrlings komplett zu
Matsch und der Schimmel wird gelb.
Dieser
Schimmel kann alle Röhrlingsartigen Pilze befallen, also auch die
Kremplings- und Afterleistlingsarten, die für Speise zwecke ohnehin nicht
in Frage kommen. Vorsicht ist aber bei allen essbaren Röhrlingen geboten.
Merke:
Jeglicher Schimmelansatz hat in der Pilzberatung zur Verwerfung der
befallenen Fruchtkörper zu führen. Verschimmelte Lebensmittel sind
giftig. |
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22
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Knopfstieliger
Rübling
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Collybia
confluens
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Eine
häufige Art, die ihren deutschen Namen daurch erhalten hat, dass das
Hutfleisch mit dem Stiel fest verwachsen ist. Wenn man also den Hut
manuell abzieht, dann bleibt an der Stielspitze ein knopfförmiger Rest
haften. |
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23
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Zironengelber
Öhrling
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Otidea
concinna
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Öhrlinge
gehören zu den Pezizales, also den Becherlingsartigen. Typisch ist der
eingeschnittene Fruchtkörper, der an die Form eines Ohres erinnert. Kein
Speisepilz. |
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24
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Heftelnabeling
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Rickenella
fibula
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Häufige
Art, die auf Pflanzenresten (auch Holz) wächst. Mit einer Lupe ein sehr
schöner Anblick. |
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Bild
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Name
Deutsch
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Name
Lateinisch
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Bemerkungen
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25
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Dickschaliger
Kartoffelbovist
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Scleroderma
citrina
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Häufige
Art, die als giftig gilt. Geringe Mengen wurden in der Nachkriegszeit auf
Butterbrot gerieben und das soll dann gut geschmeckt haben. Lebensgefahr
besteht nicht, sondern nur eine „abführende Wirkung“. Auf
Kartoffelbovisten parasitiert eine Röhrlingsart, nämlich der
Parasitische Röhrling, den wir in der Eifel bisher nie festgestellt
haben. Nur heute --> Bild 26 |
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26
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Schmarotzerröhrling (?)
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Xerocomus
parasiticus (?)
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Auf
einem Kartoffelbovist fanden wir diese Primordien (Vorstadien) von
Pilzfruchtkörpern mit Hut und Stiel. Etwas näheres ist noch nicht zu
erkennen, doch die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um den parasitischen Röhrling
handelt, ist hoch. Wir werden den Standort weiter beobachten. |
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27
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Kastanienbrauner
Porling
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Polyporus
badius
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Die
Art ist nicht häufig. Sie ist gekennzeichnet durch ihre typische
kastanienbraune Färbung (jung allerdings grau) und die winzigen Röhrenmündungen,
die man mit bloßem Auge nicht erkennt. Die Fruchtschicht sieht aus wie
Schreibmaschinenpapier. |
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28
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Seerosen-Hybride
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Diese
rotblütige Seerose gabs auf dem Üdersdorfer Stausee. Mehr können wir
dazu nicht sagen, denn es ist eine Zuchtform, die sicherlich angepflanzt
worden ist. Aber sie blüht trotzdem schön.
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